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Kameha Grand (/12035D)

Glattpark (Opfikon)
Kameha Grand

LAGE/GESCHICHTE

Der Glattpark ist ein Ortsteil der Gemeinde Opfikon, er liegt direkt an der nördlichen Grenze der Stadt Zürich. Das einstige Sumpfgebiet ist ausgezeichnet erschlossen, befindet es sich doch direkt am Weg zu Zürichs internationalem Flughafen. Lange hatte es den Übernamen « teuerste Wiese Europas ». Im Jahr 2000 konnte ein Quartierplan vorgelegt werden. Nach ihm hat sich seither eine Fläche von rund 670 000 m2 in Etappen in einen vollwertigen Stadtteil entwickelt, mit Wohnhäusern, Läden, Arbeitsstätten und einem Park mit einem künstlichen See. Rund 7000 Personen sollen künftig hier leben und ungefähr ebenso viele ein Erwerbseinkommen fin­den können. Bis 2020 werden die Arbeiten auf fast allen Baufeldern des Glattparks abgeschlossen sein.

Das Hotel Kameha Grand steht an der Haupterschliessungsachse am nordwestlichen Rand des neuen Quar­tiers. Sie präsentiert sich als grosszügiger Boulevard. In unmittelbarer Nähe befi ndet sich die Haltestelle der Glattalbahn, die sowohl ins Zentrum von Zürich als auch zum Flughafen und in die boomende Wirtschaftsregion zwischen diesen Brennpunkten führt. Das Erholungsgebiet des Glattparks und die Promenade entlang des künstlichen Sees sind in wenigen Schritten zu erreichen. 

KONZEPT/ARCHITEKTUR

Der Name Kameha stammt von einem hawaiianischen König und bedeutet « der Einzigartige ». Dem Anspruch, ein einzigartiges Hotelerlebnis zu bieten, will das Kameha Grand im Glattpark gerecht werden. Zu den Eigenschaften der Marke gehört, dass jede Destination aufgrund ihrer aussergewöhnlichen Details, ihrer Originalität und ihres speziellen Charakters ausgewählt wird. Deshalb waren Architektur und Innenraumgestaltung mit Bedacht in den Standort einzupassen.

Das siebengeschossige, unterkellerte und mit einer Tiefgarage versehene Volumen besetzt zusammen mit einem anderen Neubau ein trapezförmiges Geviert des Glattparks. Es wurde in Massivbauweise realisiert und zeigt sich nach aussen als geschlossener, vollkommen verglaster Baukörper. Im Erdgeschoss markieren zwei tief ins Volumen eingezogene Vorzonen die Hauptzugänge. Dekorativ geschwungene goldene Säulen wecken die Aufmerksamkeit. Der gedeckte Aussenbereich an der Thurgauerstrasse bietet Raum für ein Strassencafé und leitet in den vielfältigen Gastronomieund Barbereich über. Jener an der seitlich angrenzenden DufauxStrasse ist als Vorfahrt ausgebildet, direkt hinter ihm befi ndet sich die Lobby des Hotels.

Die zur Nachbarschaft orientierten DoppelhautGlasfassaden werden durch umlaufende dreieckige Aluminiumlisenen gegliedert, die in einem regelmässigen Abstand von rund 40 cm aufeinander folgen. Die aus den Glasebenen vortretenden Profile sind derart geformt, dass sich aus etwas Distanz in den Fassaden Reliefs erkennen lassen, ornamen­tale Verzierungen, die vom Sockel bis zum Dachrand reichen. In ihrer geschwungenen Form erinnern sie an die Umrisse der er­wähnten Säulen und ergänzen die geometri­sche Strenge und die Härte der Materialien der Fassaden mit einem sinnlichen, anmutig wirkenden Aspekt.

Nach Südosten öffnet sich ein Hof. Er um­schliesst die rund zehn Meter hohe Eventfläche « Kameha Dome » auf dem Niveau des ersten Obergeschosses, mit einer Kapazität von bis zu 960 Personen. Deren Dach und Fassade sind nahezu vollkommen verglast. Der Saalbereich geht fliessend in eine Ter­rasse über. Von ihr fällt der Blick hinab auf eine Baumgruppe, die auf dem Niveau des Erdgeschosses den Hof zum Nachbargebäude hin abschliesst. Die zum Hof orien­tierten Fassaden sind mit Fensterbändern gegliedert, deren Höhe an verschiedenen Stellen über diagonale Rahmenbereiche zu-oder abnimmt. Jedes dritte Aluminium­gesims der Aussenfassade verläuft auch entlang des zum Hof orientierten Teils der Gebäudehülle. 

Im Erd-und im ersten Obergeschoss bietet das Kameha Grand neben dem Gastrono­mieangebot auch einen Konferenzbereich mit verschiedenen, unterschiedlich grossen Räumen, der von der Dufaux-Strasse her eine separate Erschliessung besitzt. Von der Hotellobby führt zudem eine grosszügig dimensionierte Freitreppe zum « Kameha Dome ». Die verschiedenen Funktionen des Gebäudes sind klar getrennt aber dennoch gut miteinander verbunden. Im ersten und den vier darüberliegenden Obergeschossen befinden sich die insgesamt 245 Hotelzim­mer und Suiten. Sie gruppieren sich entlang den Aussen-und den Hoffassaden, beidseits von zentralen Korridoren. Die Haupter­schliessungskerne sind in den Eckbereichen angeordnet. Im Dachgeschoss ist ein Spa eingerichtet, mit vier Behandlungsräumen, zwei Saunen, einem Dampfbad, einem Fitnessraum, einer 320 m² grossen Dachterrasse sowie einer « Cocoon »-Lounge zum Entspannen.

BESONDERHEITEN

Das Kameha Grand verfügt über eine ganz eigene Innenarchitektur, welche das Haus unverwechselbar macht und ihm sein beson­deres Gepräge gibt. Dem für diese Szeno­graphie zuständigen Gestalter Marcel Wan­ders war es ein Anliegen, zu zeigen, dass das Hotel das reiche kulturelle Erbe der Schweiz würdigt. Die Dekors sind festlich und unvor­hersehbar. Sie dienen als Hintergrund für Elemente, die durch die Schweiz inspiriert sind, beispielsweise schokoladefarbene Wandtäfer, Minibars, die einem Safe ähneln oder Leuchten, die an überdimensionierte Kuhglocken erinnern. Sofas haben die Form einer Toblerone. Zu diesen Aspekt des Lokal­kolorits gesellen sich Gourmetrestaurants mit italienischer und japanischer Küche, eine Raucher-und eine Shisha-Lounge, denen ein eigener Charakter gegeben wurde. Alle diese diversen Einrichtungen und speziellen Raumeinheiten bieten einen harmonischen Gesamteindruck. 

Themen dienen als Alleinstellungsmerkmale der verschiedenen Suiten. Gäste können wählen zwischen the Diva, the Serenity, the Princess, the Burlesque, the Gentleman, the Fair Play, the Workout, the Ghostwriter, the Poker Face, the Watchmaker oder the Oriental Suite. Ausserdem erhielt der renommierte, von der Raumfahrt faszinierte Künstler Michael Najjar die Gelegenheit, eine Space Suite einzurichten. In der 5. Etage steht sogar eine majestätische King Kameha Suite zur Verfügung.

Die HRS Real Estate AG war als Totalalunternehmer für die Realisierung dieses aussergewöhnlichen Hotels zuständig, bis zur schlüsselfertigen Übergabe an den Betreiber.

ENERGIE/NACHHALTIGKEIT

Die gesamte Beleuchtung setzt sich zusam­men aus modernen LED-Leuchten und ist mit elektronischen Vorschaltgeräten verse­hen. Die vom Gesetzgeber verlangten Grenzwerte im Bereich Gebäudetechnik und Gebäudekonstruktion werden vollumfäng­lich erfüllt.

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