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Hotels Ibis - D (29/2744D)

Hôtellerie - Tourisme
Carouge
Hotels Ibis - D

LAGE/GESCHICHTE

Mit seiner Lage in Le Grand-Saconnex,direkt neben der Autobahn A1 und in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Genf, erfüllt dieser neue Komplex den Wunsch von Palexpo, auf seinem Gelände eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit anzubieten. Losinger Marazzi hat dabei in Zusammenarbeit mit Boissée Finances und der Accor-Gruppe zwei Hotels in einem entwickelt – ibis Budget und ibis Styles – mit einer Gesamtkapazität von 227 Zimmern. Der Neubau mit seiner ausgesprochen zeitgenössischen Verkleidung befindet sich auf Höhe der Hallen vier und fünf des « Palais des Expositions et des Congrès »,in dem jedes Jahr bedeutende Grossveranstaltungen wie zum Beispiel der Autosalon stattfinden. Die Bauherrschaft Palextel SA ist eine Tochtergesellschaft des Investors und Hotelbetreibers Boissée Finances. Auf diesem Grundstück, das dem Kanton Genf gehört, verfügt Palexpo über ein Baurecht und hat nun ein Unterbaurecht mit Palextel errichtet.

KONZEPT

Die Einzigartigkeit des Standorts hat sich auch auf die Ausrichtung dieses Neubaus ausgewirkt, der parallel zu den Messehallen und auf einer Linie mit dem Verwaltungsgebäude der Palexpo SA angeordnet wurde. Die aufgeschnittene Grundlinie folgt der Kurve der Zufahrts- strasse zur Palexpo, die für den öffentlichen Verkehr und bestimmte Nutzer zugänglich ist, und verstärkt die Ausrichtung auf den Park. Die hinterlüfteten Fassaden wurden,in Anlehnung an den bestehenden Ausstellungskomplex, mit Aluminium verkleidet. Dennoch schaffen die am berühmten Kleid von Paco Rabanne angelehnten, überdimensionierten Metallscheiben ein neuartiges Bild. Dieses prägnante Muster zieht auch die Blicke der Autofahrer, die sich der Autobahnausfahrt nähern, auf sich. Mit dem Konzept eines « dekorierten Schuppens » hat der Architekt und Historiker Robert Venturi die Wahrnehmung der Vorbeifahrenden bewusst miteinbezogen. Zwischen dem Hotelkomplex und den Messehallen haben die Architekten eine Fussgängerzone geschaffen. Über die Stahlkonstruktion wurde eine Membran aus Glas- und Silikongewebe gespannt – mit Öffnungen, um einen natürlichen Rauchabzug zu gewährleisten.

AUSFÜHRUNG

Alle Betonmauern wurden vor Ort gegossen : die Treppenhäuser und Liftschächte, die auch als seismische Kerne dienen, die tragenden Seitenwände im ersten Stock und der Westgiebel. Bemerkenswert ist die Wahl der Vorhangfassade, die den 4 m breiten Überhang der Zimmeretagen stützt. Die restlichen vertikalen Mauern wurden als Sichtbetonschalwände gebaut, während die horizontalen zu 100 % aus vor Ort gefertigten Elementdecken bestehen. Die voll ausgestatteten, vorgefertigten Badezimmer wurden während des Rohbaus installiert. Das Projekt wurde von allen Beteiligten – Architekturbüro, Bauingenieure, HLKS-Ingenieure und Innenarchitekten – im BIM-Verfahren (Building Information
Modeling) durchgeführt. Die mit der Koordination beauftragte Totalunternehmerin und Immobilienentwicklerin Losinger Marazzi ist ein Pionier auf dem Gebiet des BIM, das die Vorteile der digitalen Technologie in den Dienst der Baubranche stellt. Das Totalunternehmen war auch die Schnittstelle zu den Betrieben von Palexpo während den Bauarbeiten – und musste mit der begrenzten Grösse der Baustelle zurechtkommen.

VERWENDUNGSZWECK

Das Gebäude besteht aus zwei Untergeschossen, einem Erdgeschoss und vier Obergeschossen; in letzteren befinden sich die Hotelzimmer. Die beiden Hotels verfügen über einen gemeinsamen Eingang, wobei links das ibis Budget mit einem Stern und rechts das ibis Styles mit drei Sternen liegt. Die Frühstücksbereiche befinden sich auf beiden Seiten des Eingangs. Die Verwaltungsbereiche (teilweise von der Palexpo SA genutzt) befinden sich im 1. und 2. Untergeschoss sowie im Erdgeschoss. Den Kunden steht die Parkhalle P12 des Palexpo zur Verfügung.

ENERGIEKONZEPT

Das Gebäude erfüllt die Anforderungen der High Energy Performance(HPE). Geheizt wird es über CAD Lignon, das Fernwärmenetz, das vom Erdgaskraftwerk Lignon und der Müllverbrennungsanlage Les Cheneviers in Onex versorgt wird. Bis zum Anschluss an das GIS-Netzwerk GéniLac im Jahr 2023 ist eine temporäre Kühleinheit in Betrieb.

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